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BluesParty 2008

Den Anfang machten PotZZ. Groß angekündigt als "Projekt bekannter Schmallenberger (Profi-)Musiker", war es aber leider nicht mehr als eine Sessiontruppe im Stil der späten siebziger Jahre. Mit einem deutlich überfordertem ab-und-zu-mal-Sänger und rumpeligem Bass. Dazu gab's jede Menge vom damals typischen und auch heute ziemlich öden Gitarren-Gewichse, das immerhin auf technisch hohem Niveau. Einzig der Drummer konnte das "Projekt" einigermaßen zusammenhalten.

Wieder hörenswert wurde es danach mit der Tommy Schneller Band. Die verabreichten dem Publikum zwar nicht gerade den puren Blues, sondern mehr eine Melange mit reichlich Zutaten aus allen bluesverwandten Richtungen. Und die war klasse gespielt, fett instrumentiert, hat schön gegroovt und damit so richtig Spass gemacht.

Einen extrem hohen Unterhaltungswert und viel Spass bei der Sache hatten auch die Juke Joints. Mit vielen Up-Tempo Nummern, einem angenehmen Akustik Anteil und gewürzt mit einer guten Prise Cajun haben die vier Niederländer die sozusagen amtliche Blues-Party-Mucke an den Start gebracht.


HJ. Baumann

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